Kung Fu Schule München - Der IWKA Unterschied

IWKA Wing Tjun ist eine einzigartige Form des Wing Tjun auf der Grundlage der drei Schätze der chinesischen Kampfkünste: PhilosophieGesundheit und KampfKung Fu München sucht nach einer ständigen Balance dieser zentralen Elemente.

Sifu Sergio IadarolaSifu Sergio Pascal Iadarola studierte die letzten 25 Jahre intensiv Wing Chun von denen 10 Jahre der Forschung der Geschichte, der Philosophie, der Konzepte und Prinzipien gewidmet waren. Es ist diese harte Arbeit die den Unterschied macht, die wiederentdeckten „Juwelen“ welche die Grundlagen des IWKA Wing Tjun sind und den Grundstein für das Curriculum, das durch das Zusammensetzen der Teile der verschiedenen Linien die in China und Südostasien gefunden wurden, bilden und in eine systematische Ordnung gebracht wurden.

Durch seine Arbeit hat Sifu Sergio ein Stück chinesische Kultur gerettet während er zeitgleich seine Schüler auf die heutigen Anforderungen der realistischen Selbstverteidigung auf der Straße, mit dem Schwerpunkt der Entwicklung von Körper, Geist und Energie, auf einen höheren Stand als der Durchschnittsmensch vorbereitet.

Die Tiefe des IWKA Wing Tjun Systems ist der Teil der die meisten Menschen, die in Kontakt mit Sifu Sergio´s Arbeit kommen, überrascht. Diese erreichte Tiefe war nur durch das intensive Studium der unten angeführten Linien möglich sowie durch den Zugang zu bestimmten Unterlagen die, ohne die Hilfe seiner Sifus und den Kontakten nach China, von denen einige Verbindungen zu bestimmten Geheimgesellschaften haben, nicht in seine Hände gelangt wären.

Die Linien, die sich für die Erstellung des Gesamtbildes des IWKA Wing Tjun System verantwortlich zeigen, sind folgende:

    • Ip Man Wing Chun in verschiedenen Formen
    • Chan Wha Sun Wing Chun
    • Gu lo Wing Chun (Leung Jan System)
    • Lo Familie Wing Chun
    • Tang Familie Wing Chun
    • Informationen der Geheimgesellschaften
    • Yuen Kay San Wing Chun
    • Wing Chun aus dem 17. Jhdt. und Snake Crane Wing Chun von der Zeit nach 1854
    • Fukien Wing Chun Bak Hok (Fujian Yong Chun Baihe)
    • Tai Zo und Lohan sowie mehrere andere interne verwandte Systeme zu Wing Tjun

Erwähnenswert ist hier, dass das Studium der verschiedenen Linien auch half bei bestimmten Formen wieder den Urzustand herzustellen. Um ein Beispiel zu nennen: wenige Leute wissen, dass die Langstockform (Luk Dim Poon Kwan) des Ip Man Wing Chun Systems nur ein kleiner Teil der ursprünglichen Luk Dim Poon Kwan Form des Tang Yick Wing Chun Systems ist. Darüber hinaus war das Lernen all dieser Linien notwendig um die Konzepte und Prinzipien, die damals dem System zugrunde lagen und jetzt über alle verschiedenen Linien zerstreut sind, zu systematisieren und wieder zu erlangen.

Das Wing Chun System ist ein System das auf alten chinesischen Weisheiten basiert. Wenn man von diesen und von den Hauptkonzepten und Formeln des Systems wie „Zeit, Raum, Energie“ und „Himmel, Mensch, Erde“ abweicht, wird ein Ungleichgewicht und der Verlust maximaler Effizienz erzeugt. Mit anderen Worten: Bei uns lernen Sie explosives Wing Chun in München.

Interview mit Master Sifu Wolfgang Herges über das IWKA Wing Tjun von GM Sergio Iadarola in der Black Belt Kung Fu Academy Germany HQ in Osnabrück ( Apr 11, 2012 ).

Untenstehend sind einige der Eigenschaften des IWKA Wing Tjun Systems die jahrelangen persönlichen Einsatz und Energie erforderten um sie zu erforschen und zu perfektionieren:

  • Die Kenntnis von „Song“ (eine spezielle Art der Entspannung durch das „Loslassen“ aller unnötigen Spannungen).
  • Das Wissen aus dem „Wing Chun Dim“ (Anm. die Halle, in der Kung Fu trainiert wurde und die der Namensgeber des Stiles ist) des südlichen Shaolin Tempels.
  • Das Wissen des Yeet Gang King (der Wechsel von Muskelkraft zu Sehnenkraft) und Sui Gang King (das „Waschen“ des Knochenmarks).
  • Richtige Positionen aufgrund des Nutzens der „Zeit, Raum, Energie“ Formel.
  • Richtige Winkel und das Schützen des dreidimensionalen Raums.
  • Das Nutzen der 3 Formen „Dreieck, Kreis und die gerade Linie“ anstelle von nur 2 Formen.
  • Das Wissen über das „Loslassen“ und die Trennung von „Körper, Geist und Energie“.
  • Das Verständnis des Wing Chun Basiskörperkernkonzepts.
  • Das Wissen über Ham Hong (leere Brust), Lok Bok (fallende Schulter) und Cham Jarn (absinkende Ellbogen).
  • Das Vermeiden der starren Fixierung der Schulterblätter und das Anspannen des Oberkörpers. Stattdessen die Kraft des Gegners in den Boden ableiten und sie wieder zurück schnellen zu lassen.
  • Die Kraft des Gegners mit dem ganzen Körper zurückgeben und nicht nur mit Handtechniken.
  • Die Separation des Atems von den Bewegungen und die Trennung und Loslösung von der Energie.
  • Das Wissen von Faat Ging (shock impulse power) während des Kontaktes mit dem Gegner z. B. im Chi Sao.
  • Das Wissen von Faat Ging (shock impulse power) während des „in Kontakttretens“ mit dem Gegner wie z. B. im Kiu Sao und im Lat Sao.
  • Das Nutzen von Faat Ging (shock impulse power) anstatt des Pushens. Fakt ist, dass es nach den alten Kuen Kuits kein Pushen im Wing Chun gibt.
  • Das Verwenden von Sehnenkraft anstatt Muskelkraft.
  • Das Wissen von spezifischen Sehnenübungen der Urformen des Wing Chun wie zum Beispiel Fujian White Crane.
  • Das Borgen der Kraft des Gegners mit dem ganzen Körper und das Zurückgeben mit Hilfe der „sprudelnden Brunnen“ durch die Finger anstatt nur einfaches Deformieren der grundlegenden Handtechniken.
  • Hauptaugenmerk auf das Training des „Brückenbauens“ und der Einsatz der Augen anstatt taktilem Reflextrainings.
  • Das Verwenden des original Yee Gee Kim Yeung Ma Standes welcher exakt auf die Beschreibungen der Gründer aus dem mittleren 17. Jhdt. passt.
  • Das Verständnis der wahren Bedeutung des Klebenbleibens und die Fähigkeit den Gegner im Ansatz durch das Klebenbleiben zu besiegen.
  • Das Verständnis für die wahre Bedeutung des „Folgens“ (Anm. „Folge dem Gegner“) anstatt zu denken, dass das Folgen das bloße Nachlaufen mit Kettenfauststößen ist.
  • Das Verwenden von Fließen und Spontanität.
  • Das Verständnis über die Elemente und deren Bezug zu den Formen um sie lebendig und wirklich nützlich trainieren zu können.
  • Das Wissen vom Kiu Sao Training des Wing Chun um von „kein Kontakt zum Gegner“ zu „Kontakt zum Gegner“ zu gelangen und um mit der Energie umgehen zu können.
  • Spezielle Chi Kung Atemformen um innere Kraft und Gesundheit aufbauen zu können.
  • Spezielle Wing Chun San Chong Übungen um innere Kraft, Yi und Chi aufbauen zu können.
  • Den meisten Systemen fehlen wichtige Teile und Details und manchmal sogar ganze Formen weil sie blind dem „berühmten Meister“, der in seinem Leben aber nicht die Chance hatte das komplette System zu erlernen, folgen (wie oben im Luk Dim Poon Kwan Beispiel erwähnt).
  • Den meisten Systemen fehlen einige der traditionellen Wing Chun Trainingsgeräte wie z. B. der Chong Kwan (Langstockpuppe) weil sie blind dem „berühmten Meister“, der in seinem Leben aber nicht die Chance hatte das komplette System zu erlernen, folgen. (Wing Chun hatte traditionell zwei Holzpuppen. Eine für den Unbewaffneten und eine für den Langstock).
  • Das Verständnis der fünfzehn Weisheiten des Wing Tjun Dim des südlichen Shaolin Tempels.
  • Das Wissen aus den Geheimgesellschaften die nach dem Niederbrennen des südlichen Shaolin Tempels gegründet wurden.
  • Die Kenntnisse der „Himmel, Erde und Mensch“ und der „Zeit, Raum, Energie“ Konzepte.
  • Das Wissen des YI und dessen Verhältnis zum CHI und den verschiedenen Arten des GING.
  • Das Verständnis des „Sinkens“.
  • Die Kenntnis über die Energiewirbel, Meridiane und des „sprudelnden Brunnens“.
  • Das Verständnis für den Sinn und Zweck einiger Formen und Bewegungen die aus verschiedenen Gründen zu Stande kamen. Einer der Gründe war die Unfähigkeit der Menschen in den unteren Schichten in Fatshan. Die meisten von ihnen waren Analphabeten und sie vermischten manche Bedeutungen der Theorien da sie die Buchstaben nicht lesen konnten. (Kantonesisch ist eine Lautsprache mit 9 verschiedenen Tönen. Die gleichen Wörter, die mit einem etwas anderen Ton ausgesprochen werden, haben eine ganz andere Bedeutung).
  • Das Verständnis für Ying Yang (Yam Yeung) in vielen der Techniken.
  • Wirkliche Kontrolle über Zeit, Raum und Energie (zum Beispiel braucht man Raum um beim Schlagen Kraft loslassen zu können).
  • Das Verwenden der 20 Kiu Sao (bridging hand) Konzepte des Wing Chun Dim.
  • Das Verständnis über die Baumwollkörper- und Kugellagerprinzipfähigkeiten.
  • Das Wissen von Iron Palm und Red Palm.
  • Das Wissen über die originalgetreue Siu Nim Tao bevor 1854 die Teilung in 3 Sätze und der Verlust des inneren Wissens (des Kung) erfolgte.
  • Genaues Wissen der Snake Technologie des EMEI um die Gelenke und die Entwicklung der inneren Kunst des EMEI 12 Zhuang nutzen zu können.
  • Genaues Wissen der Fujian White Crane Technologie der Zentrallinientheorie und der meisten Formen (Die Kombination der Snake und Crane Technologie wird auch Snake Crane Body Limbs genannt. Die Snake Technologie als der Motor der Kunst und die White Crane Technologie als die Anwendung der Kunst).

Diese Unterschiede sind aber nicht alle, die es zwischen dem IWKA Wing Tjun System und den anderen Linien gibt. Es ist wichtig anzumerken, dass einige Linien einige der über 40 oben genannten Punkte beinhalten. Es ist nur so, dass keine Linie alle Punkte hat.

Dank der unermüdlichen Arbeit und den Nachforschungen von Sifu Sergio, die zeitweise Risiken für seinen Verband, seine Glaubwürdigkeit und seiner Person gegenüber nach sich zogen, können all diese und noch weitere Punkte im einzigartigen und auf dem neuestem Stand befindlichen IWKA Lehrplan, der sich von den beiden verwandten Linien „ewiger Frühling“ (eternal spring) und „schöner Frühling“ (beautiful spring) sowie von den Vorgängern des Fujian Yong Chun Bai He (fujian white Crane) und EMEI (verantwortlich für den einzigartigen „Snake Motor“ der in den speziellen „Snake Slide Worm“ Bewegungen des 2. Satzes der alten und ersten Siu Nim Tao Form aus dem mittleren 17. Jahrhundert ersichtlich ist) ableitet, gefunden und in jeder IWKA Schule oder Akademie gelernt werden.

Aufgrund der jüngsten Forschung von Sifu Sergio kamen weitere Dinge ans Licht die letztendlich nachweislich klarstellen, dass die „schöne Frühling“ Linie aus dem EMEI und White Crane entwickelt wurde, während die „ewige Frühling“ Linie ganz aus dem White Crane stammt. Darüber hinaus ist es nach tiefem Studium der Dokumente und der chinesischen Geschichte sehr wahrscheinlich, dass die Halle des „ewigen Frühlings“ in Wirklichkeit eine Halle von einer bestimmten Gruppe oder eines Sektors namens Hui Tien Tee war.

Werfen wir einen Blick auf die folgenden Punkte und bekommen Sie dadurch ein besseres Bild.

1 Aus der Sicht des Chan-Buddhismus ist der Begriff „ewiger Frühling“ ein falscher Begriff. Die Kernaussage des Chan Buddhismus lautet "nichts ist von Dauer", daher gibt es so etwas wie „ewig“ im Buddhismus nicht. Eine Halle im Shaolin Tempel „ewiger Frühling“ zu benennen bricht demnach mit den Grundwerten des Chan Buddhismus.

2 Der Begriff „Chi Sim“ existiert in den chinesischen Konfuzius Lehren, es ist also ein Konfuzius-Begriff. Einen falschen Begriff in einem Chan-Buddhismus-Tempel für den Namen der Halle und einen Konfuzius-Begriff für den buddhistischer Mönch zu verwenden ist ein Widerspruch zum wirklichen Buddhismus. Wir wissen jedoch, dass Tien Tee Hui in der Qi Dynastie Buddhismus, Daoismus und Konfuzianismus vermischte. Deswegen wissen wir auch, dass sich für die Halle des „ewigen Frühlings“ und „Chi Sim“ Tien Tee Hui verantwortlich zeigt und nicht der wirkliche Buddhismus.

3 White Crane aus Fujian ist die Kunst des Tien Tee Hui, und laut den Süd-Shaolin Studien der Chinesen ist es wahrscheinlich, dass „Süd-Shaolin“ ein Pseudonym von Tien Tee Hui ist.

4 Also alles bezüglich der Halle des „ewigen Frühlings“ könnte in Wirklichkeit eine Halle von einer gewissen Tien Tee Hui Gruppe oder eines Sektors sein und nicht ein echter Chan buddhistischer Shaolin Tempel. Jedoch existierte mit Sicherheit irgendwo eine Halle und in dieser Halle wurde eine Kampfkunst praktiziert die eine abgeleitete Art von White Crane oder Fujian war.

(Im Jahr 1855 führte der Gouverneur des Kantons Yip Ming Shun die Qing-Armee an um die Red Boat Opera Vereinigung zu zerstören, tötete die Truppen und brannte die „Fine Jade Hall“ nieder. Die Zerstörung der „Fine Jade Hall“ der Red Boat Opera wurde später als Pseudonym für das Niederbrennen des Shaolin Tempels von der Anti-Qing oder Hung-Mun Geheimgesellschaft bekannt. Nach diesem „Fine Jade Hall“ Vorfall war die kantonesische Oper für die nächsten 15 Jahre verboten. Fünfzehn Jahre später startete die „Eight Harmony Hall“ der kantonesischen Oper – und es gibt sie bis heute)

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